Fußballturnier der offenen Ganztagsschulen

Fußballturnier der offenen Ganztagsschulen

Am 23.05.2025 findet wieder unser traditionelles Fußballturnier der Offenen Ganztagsschulen unter unserer Trägerschaft statt.

In diesem Jahr bieten wir ein kleines Rahmenprogramm und hoffen, dass der ein oder andere Fan den Weg in den Teamsportpark der „Stiftung Anstoß zum Leben“ im Leimbachtal findet. Aufgrund vieler Sponsoren und Kooperationspartner können wir den ca. 300 Fussballerinnen und Fussballer einen unvergesslichen Tag bereiten.

Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung erhält große Werbetafel

Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung erhält große Werbetafel

Die Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung befindet sich schon seit 2021 in der Siegener Innenstadt gegenüber dem Cinestar an der Sandstraße. Die Mediathek, die auch online besucht werden kann, hält Bücher, Filme und andere Materialien für die Bildungsarbeit gegen Rassismus und Diskriminierung vor. Das Besondere: alle Materialien können kostenfrei ausgeliehen werden, sowohl von Einzelpersonen als auch von Institutionen.
„Nun kann man endlich auch von außen sehen was drin ist“, so Urdel Götting vom Trägerverein der Mediathek, dem Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V..
Zur Errichtung des Namensschildes hat die Hoppmann Stiftung „Demokratie im Alltag“ wesentlich beigetragen. „Wir haben die Erstellung des Schriftzuges mit 1.800 Euro unterstützt“, so Andrea Dittmann, Vorsitzende der Hoppmann Stiftung. „Neben dem Hinweis auf die Mediathek, ist der Schriftzug auch ein klares Statement gegen Ausgrenzung und Rassismus. Das haben wir – auch im Sinne von unserem Stiftungsgründer Klaus Hoppmann – sehr gern unterstützt!“

Auf dem Foto stehend von links nach rechts:
Tobias Siegert (Geschäftsstelle), Lali Mgaloblishvili (Mediathek gegen Rassismus), Urdel Götting (Vorsitzende VAKS e.V.), Lisa Bleckmann (Antidiskriminierungsbüro Siegen), Andrea Dittmann (Opel Hoppmann Stiftung), Michael Groß (Geschäftsführung VAKS e.V.)

Interreligiöser Friedhofsrundgang

Interreligiöser Friedhofsrundgang

Auf dem Siegener Lindenbergfriedhof liegen Gräberfelder der drei monotheistischen Religionen nah beieinander. Ein guter Ort also, etwas über die Bestattungs- und Trauertraditionen in Judentum, Christentum und in der islamischen Welt zu erfahren.
Es hat sich mittlerweile eine Tradition etabliert: Der „Runde Tisch der Religionen“ lädt regelmäßig zu einem besonderen Angebot ein. Dabei können die Besucher*innen an einem geführten Spaziergang über den Friedhof teilnehmen, bei dem jeweils ein Vertreter oder eine Vertreterin jeder Glaubensrichtung die spezifische Begräbniskultur und die religiösen Hintergründe der drei monotheistischen Religionen – Judentum, Christentum und Islam – erläutert.

Sonntag, 18. Mai 2025
Uhrzeit: 14:30 Uhr bis ca. 16.30 Uhr
Treffpunkt: Lindenbergfriedhof, Neue Halle
Keine Kosten, keine Anmeldung erforderlich

Veranstalter: Runder Tisch der Religionen
c/o Mediathek gegen Rassismus, VAKS e.V.
Sandstraße 28, 57072 Siegen
Mail: lali.mgaloblishvili@vaks.info

18.5.25. Interreligiöser Friedhofsrundgang

Junge Frau mit geistiger Behinderung kurz nach ihrem 18. Geburtstag nach Serbien abgeschoben – Verein kritisiert unmenschliches Vorgehen

[Freudenberg] Am 27. März 2025 wurde Ardita*, eine Klientin unserer Fachstelle für unbegleitete minderjährige Geflüchtete, unmittelbar nach Vollendung ihres 18. Lebensjahres in ihr Heimatland Serbien abgeschoben. Der Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V. verurteilt dieses Vorgehen der Ausländerbehörde des Kreises Siegen-Wittgenstein aufs Schärfste.

Festnahme in der Ausländerbehörde

Ohne schriftliche Ankündigung oder Vorbereitungszeit nahm die Polizei Ardita während eines Termins zur Verlängerung ihrer Aufenthaltspapiere in der Ausländerbehörde fest und überführte sie noch am selben Tag nach Serbien. Ihre Betreuer aus der Jugendeinrichtung in Freudenberg reisten kurzfristig nach, um wenigstens die Unterbringung und weitere Betreuung vor Ort zu klären.

Besondere Schutzbedürftigkeit ignoriert

Erst in diesem Jahr diagnostizierten Ärzte bei Ardita eine geistige Behinderung – sie gehört damit zu den vulnerabelsten Gruppen unserer Gesellschaft. Die Fachstelle und eine Rechtsanwältin arbeiteten an einem Bleiberechtsantrag, doch das entscheidende ärztliche Gutachten lag zum Zeitpunkt der Abschiebung noch nicht vor. Eine notwendige Abstimmung zwischen Jugendamt und Ausländerbehörde unterblieb offenbar.

Gefährdete Zukunft in Serbien

Aufgrund ihrer familiären Situation droht Ardita in Serbien eine ungewisse Zukunft. Aus den alten Strukturen ist sie wegen Gewalt in der Familie geflohen. In genau diese Strukturen wurde sie nun wieder hineingebracht. Gewalt, Obdachlosigkeit und Verwahrlosung sind ihre wahrscheinlichen Perspektiven. Weder staatliche Unterstützung noch familiäre Hilfe sind vorhanden. Die abrupte Abschiebung einer psychisch beeinträchtigten Jugendlichen ohne Sicherheitsnetz ist nicht nur rechtlich fragwürdig, sondern ein moralischer Skandal.

Forderung nach Konsequenzen

Dieser Fall verdeutlicht erneut: Diese Abschiebepraxis trifft die Schwächsten der schutzbedürftigen, jungen und erwachsenen Menschen besonders hart. Wir fordern eine lückenlose Aufklärung des Vorgehens und eine sofortige Rückkehroption für Ardita.

Diesen neuen Abschiebungsfall werden wir dem Projekt “Abschiebungsreporting NRW” berichten. Es macht inhumane Aspekte der Abschiebungspraxis in NRW an Einzelfällen
öffentlich, informiert parteiisch in ausführlichen Berichten und dokumentiert besondere Härten bei Abschiebungen.

*Name geändert

Beitragsbild: Pixabay

Gül Ditsch in den Ruhestand verabschiedet

Gül Ditsch in den Ruhestand verabschiedet

Gül Ditsch kam 1997 zu uns. Nach ihrem Studium der Sozialpädagogik brachte sie ihre Erfahrungen und ihr Wissen in dem neu gegründeten Antidiskriminierungsbüro (ADB) beim Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V. ein. Eine spannende Zeit, denn das Siegener ADB war eins von neun landesweit geförderten Projekten, auf das von Beginn an auch der landespolitische Fokus lag. Es galt Aufbauarbeit zu leisten und viele neue Ansätze für die Antidiskriminierungsarbeit zu entwickeln.  Im Siegener ADB hat Gül sowohl Menschen beraten, die Diskriminierung erlebt hatten, wie auch eine neue und wertvolle Präventionsarbeit (z.B. in Seminaren mit Mitarbeitenden von Behörden und Polizei) aufgebaut.

Über die Jahre hat sich so ein großes Netzwerk entwickelt, mit dem sie immer wieder Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Rassismus und Diskriminierung organisiert und gestaltet hat.

Gül war im Laufe der 27 jährigen Arbeit bei uns auch in anderen Bereichen tätig: in der Erwerbslosenberatung und in der Beratung von Geflüchteten in der Erstaufnahmeeinrichtung in Burbach.

Während all der Jahre blieb aber die Arbeit gegen Rassismus und Diskriminierung ihr Hauptanliegen. Hier arbeitete sie beispielsweise mit großem Engagement beim Runden Tisch der Religionen mit.

Neben ihrem beruflichen Engagement engagierte sich Gül auch politisch. So wirkte sie lange Jahre im Ausländerbeirat der Stadt Siegen mit, dessen Vorsitzende sie auch einige Jahre war.

Nun haben wir Gül Ditsch in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Er sei ihr gegönnt, wenngleich wir auch bedauern, dass uns ihre Sachkompetenz und ihr Engagement nun fehlen. Trotzdem: Alles Gute und eine gute Zeit im Ruhestand.

Karneval bei VAKS

Karneval bei VAKS

Über die Karnevalstage hier in Siegen-Wittgenstein besuchten tolle Gäste unsere Einrichtungen. Der Schmettervaks war in unseren 3 Kindergärten unterwegs und Vaksi der Clown machte mit den Kids der OGS Kaan die Turnhalle zum Partysaal.