“… damit unsere Welt schöner wird!“

“… damit unsere Welt schöner wird!“

© Ceylin Dapgin 2019

Der Runde Tisch der Religionen lädt am Weltkindertag zum Aktionsstand auf der Siegbrücke ein. Thema der Aktion ist „Was können wir tun, damit unsere Welt schöner wird?“ Alle Grundschulen sind herzlich eingeladen, mit den Kindern im Vorfeld der Aktion Bilder zum Thema malen und uns am 20.09. mit den Ergebnissen am Aktionsstand zu besuchen. Die Bilder werden fotografiert, auf Instagram veröffentlicht, laminiert und rund um das Zelt aufgehängt. Vor Ort können Kinder Mandalas ausmalen und Buttons herstellen. Es gibt eine Hummus-Verkostung für Kinder und Erwachsene sowie Informationen zu den Weltreligionen. Die Bilder sollten auf DinA4-Papier gemalt sein, mit Rand zum Laminieren, und mit Vorname, Alter, Name und Klasse des Kindes beschriftet sein. Nach der Aktion können Sie die Bilder wieder mitnehmen oder wir bringen sie zur Schule zurück.

Veranstaltung vom Runden Tisch der Religionen Siegen

Ansprechpartnerin für die Aktion: Annegret Mayr. E-Mail: annegret.mayr@kk-siwi.de

Antidiskriminierungsarbeit in NRW startet Online- Beratungsangebot

Antidiskriminierungsarbeit in NRW startet Online- Beratungsangebot

Einfach, kostenlos und anonym

Pressemitteilung

Düsseldorf, 16.07.2024.

Am 16.07.2024 startet das neue Online-Beratungsangebot des Netzwerks für Antidiskriminierungsarbeit „ada.nrw“. Zehn Beratungsstellen bieten ihre Beratung nach rassistischer, antisemitischer, religions- oder herkunftsbezogener Diskriminierung dann auch über die Beratungsplattform ada-nrw.onlineberatung.net an. Weitere Beratungsstellen werden folgen.

„Online-Beratung – das bedeutet nicht, dass Ratsuchende von einem Roboter oder einer künstlichen Intelligenz beraten werden. Die Beratung wird von echten, qualifizierten Berater*innen durchgeführt. Der einzige Unterschied ist, dass Gespräche per Messenger, im Video- oder Live-Chat stattfinden“, stellt Projektleiterin Anna Brüggemann das neue Beratungsangebot vor.

„Wir möchten Ratsuchenden, die aus verschiedenen Gründen wenig mobil sind, leichteren Zugang zur bisher einzigen Antidiskriminierungsberatung im Kreis geben“, begründet Sevda Özkan, Vorsitzende der Kurdischen Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V., ihre Entscheidung für die Online-Beratung. Der Siegburger Verein unterstützt Geflüchtete und Menschen mit oder ohne Migrationsbiografie, die Diskriminierung erleben, mit qualifizierter Beratung. Er betreibt eine von 42 Beratungsstellen für Antidiskriminierungsarbeit in NRW.

„Gegen Diskriminierung vorzugehen verlangt vielen Ratsuchenden eine Menge Ressourcen und Zeit ab. Nicht jedes Gespräch zwischen Beratenden und Ratsuchenden muss ein persönlicher Termin in der Beratungsstelle vor Ort sein. Anfahrtswege und öffentlicher Verkehr variieren je nach Wohnort, aber mit der Online-Beratung ist eine vertrauliche Person nur wenige Klicks entfernt“, erläutert Özkan. Zwar eigne sich nicht jedes Thema für das Online-Format, aber indem die Online-Beratung ein ergänzendes Angebot bleibe, könnten Ratsuchende selbst auswählen, welches Beratungssetting ihren Bedürfnissen entspreche.

Online-Beraterin, Berfin Güzel-Aksevi, berät für den Verein PlanB Ruhr e.V. schwerpunktmäßig Menschen aus Südosteuropa. Sie erklärt, dass Menschen aus Südosteuropa mit vielfältigen Formen der Ausgrenzung konfrontiert seien und aufgrund von Sprachbarrieren möglicherweise Schwierigkeiten hätten, Zugang zu angemessener Antidiskriminierungsberatung zu erhalten. „Die Online-Beratung kann eine entscheidende Rolle dabei spielen, diesen Menschen eine sichere und zugängliche Plattform für Unterstützung und Empowerment zu bieten“, hebt die Fachberaterin hervor.

Die besonders datensparsame Software sorgt für eine geschützte Gesprächsatmosphäre. Ratsuchende wählen einfach einen frei erfundenen Namen, ein Passwort und eine Beratungsstelle aus – fertig. Die Nachrichten und Videogespräche sind verschlüsselt. Dadurch wird sichergestellt, dass das Beratungsgespräch vertraulich bleibt. Noch in diesem Jahr ist zudem der mehrsprachige Ausbau der Plattform geplant. Ratsuchende können dann auch auf Englisch, Französisch, Russisch, Türkisch, Arabisch und in Leichter Sprache durch die virtuelle Beratungsstelle navigieren. Weitere Sprachen sollen folgen.

Die neuen Online-Beratungsstellen sind extra so gestaltet, dass sie am Smartphone gut bedienbar sind. „Das ist wichtig, denn die meisten Menschen in Deutschland nutzen das Internet mit dem Smartphone“, erklärt Anna Brüggemann. Sie leitet das Projektteam des Paritätischen NRW, das die Beratungsplattform der Freien Wohlfahrtspflege NRW betreibt.

Das Angebot ist für Ratsuchende kostenlos. Ermöglicht wird das durch das Landesförderprogramm Integrationsagenturen des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen über die Online-Beratung sind über die Webseite www.ada.nrw abrufbar.

Online-Beratung: https://ada-nrw.onlineberatung.net

Alle Deteils: https://ada-nrw.onlineberatung.net/impressum

Quelle: https://www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de/presse/detail/antidiskriminierungsarbeit-in-nrw-startet-online-beratungsangebot

Ausflug der OGS Freudenberg zur Eisener-Autobahnbrücke

Ausflug der OGS Freudenberg zur Eisener-Autobahnbrücke

Ein unvergessliches Erlebnis hatten die Kinder der OGS Freudenberg am alten Flecken in der Ferienbetreuung.
26 Kinder und 4 Mitarbeiter hatten die Gelegenheit sich unter der Führung des Bauleiters Stephan Küthe die Autobahnbrücken-Baustelle in Eisern näher anzuschauen.
Mit dem Linienbus ging es zunächst von Freudenberg nach Eisern. Dort wurden wir von Herrn Küthe in Empfang genommen und auf die Baustelle geführt.
Nach einer kurzen Einführung per Bilder und Film der Sprengung der alten Brücke, ging es auf die Baustelle 50m über Eisern. Dort konnten wir uns anschauen, in welcher schwerer Arbeit die Bauarbeiter die Brücke betonierten.
Zurück auf festem Boden wurde es spannend, als wir über eine steile Leiter in die schon fertige Brücke gehen konnten. Nur mit Taschenlampen, mussten wir uns den Weg durch die dunkle Straße erleuchten. Über uns hörte man die Autos und LKWs.

Zum Abschluss wurde es uns dann noch ermöglicht, über eine weitere Leiter in einen Pfeiler zu gehen und über die höhen Eiserns zu schauen.
Müde und voller neuer Erfahrungen ging es dann mit dem Linien Bus zurück nach Freudenberg
Das wird ein Erlebnis sein, das den Kindern und Mitarbeitern noch lange in Erinnerung bleibt.

Rassismus und Einsamkeit – psychologische Studie

Rassismus und Einsamkeit – psychologische Studie

Eine antirassistische Forschungspraxis entspricht mehr als nur einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN und gleichzeitig steckt die deutschsprachige Rassismusforschung noch in den Kinderschuhen. Diese Tatsache an sich ist eines der Resultate von institutionalisiertem Rassismus und erhält diesen gleichzeitig aufrecht. Im Sinne der Einstellung, dass auch Forschung politisch/aktivistisch sein kann, thematisiert die Bachelorarbeit von Laura Zoller den Zusammenhang von Rassismuserfahrungen und Einsamkeitsempfinden. Dafür hat sie diese Studie konzipiert: https://formr.uni-wh.de/Rassismus

Zur Zielgruppe gehören alle volljährigen, nicht weiß positionierten Menschen – also Menschen, die gesellschaftlich nicht die weißen Privilegien genießen und entsprechend rassistisch diskreditierbar sind. „Dabei ist uns bewusst, dass dies eine sehr heterogene Zielgruppe ist, die wir bewusst in ihrer Vielfalt ansprechen“ – betont Laura Zoller.
Die Abschlussarbeit wird unter Betreuung von Univ.-Prof. Dr. Susanne Bücker an der Universität Witten/Herdecke durchgeführt. Ein zentraler Forschungsschwerpunkte von Frau Professorin Bücker liegt in der Untersuchung von Einsamkeitsgefühlen, besonders in vulnerablen Gruppen. In diesem Kontext arbeitet sie seit mehreren Jahren u. a. mit der Staatskanzlei NRW zusammen.

Bei Fragen an Laura Zoller wenden unter Laura.Zoller@uni-wh.de

Auch weiß positionierte Personen können die vorliegende Studie und damit die antirassistische Wissenschaft fördern, indem sie die Studie verbreiten – beispielswese im Arbeitsumfeld, im Freund*innenkreis, im Sportverein, in der Glaubensgemeinschaft, bei (ehemaligen) Mitschüler*innen und Kommiliton*innen, unter Verwandten und Bekannten sowie auf Social Media…

Flyer hier herunterladen: Rassismus_Einsamkeit

Fußballschuhe statt Füller!

Fußballschuhe statt Füller!

Fußballschuhe statt Füller hieß es am Freitag, den 14.06.2023 für 250 Kinder unserer Offenen Ganztagsschulen aus dem Kreis Siegen Wittgenstein. Denn im Teamsportpark beim Leimbachtal fand zum zweiten Mal nach der Corona-Pandemie das große Fußballturnier der OGS-Mannschaften statt.

Durch die tolle Atmosphäre aus dem letzten Jahr war es für uns selbstverständlich auch in diesem Jahr den Kindern dieses Ereignis zu ermöglichen. Anfang des Jahres begannen die Planungen für diesen Tag durch das Organisationsteam des VAKS, bestehend aus Julia Biazeck (OGS-Bereichsleitung, OGS Leitung der Grundschule Kaan-Marienborn), Daniela Nobile (OGS Leitung Obenstruthschule), Mats Scheld (ehem. Mitarbeiter der OGS Montessorischule) und Tobias Siegert (Geschäftsstelle).
Aufgrund der sehr schönen Anlage und der damit verbundenen Möglichkeiten haben wir mit Annabell David-Diehl (Geschäftsführerin „Stiftung-Anstoß zum Leben“) eine neue Kooperation beschlossen und somit fand auch in diesem Jahr wieder das Turnier im Teamsportpark statt.

Mit 7 Mannschaften bei den Erst- und Zweitklässern wurde im Jeder-gegen-Jeden-Modus die Tabelle ausgespielt. 12 Minuten (pro Spiel) lang wurde der Ball im „Käfig“ von links nach rechts gejagt und landete auf beiden Seiten mehrmals im Netz. Am Ende konnten sich dort die Kids der OGS Jung-Stilling-Schule den ersten Platz erspielen und den großen Pokal in die Luft heben. Mit auf dem Podest stand die OGS vom Diesterweg (Platz 2) und die OGS aus Kaan-Marienborn (Platz 3).
Ein paar Meter daneben liefen auf den großen Kunstrasenplatz die Dritt- und Viertklässler auf. Die Vorrunde bestand aus 4 Gruppen mit je 4 Mannschaften. In vielen sehr guten Partien wurden die Gruppenersten erspielt und somit kamen diese und die Gruppenzweiten in das Viertelfinale. Nun wurde den Mannschaften eine kleine Pause gegönnt und die Cheerleaderinnen der OGS Jung-Stilling hatten die Chance sich zu präsentieren.

Über das Halbfinale haben sich dann die beiden OGSen vom Hubenfeld und aus Kaan-Marienborn für das große Finale qualifiziert. Beim Spiel um den dritten Platz konnte sich die OGS Jung-Stilling gegen die OGS der Montessorischule am Lindenberg durchsetzen. Beide Spiele wurden parallel ausgetragen und da nach 14 Minuten im Finale ein Remis auf der Anzeigentafel stand, konnten alle Mannschaften und Zuschauer das 9-Meter-Schießen um Platz eins verfolgen. Nach sehr sehr vielen Schützen hatte die OGS Kaan-Marienborn den entscheidenden Schuss in den Winkel gesetzt und wurde somit der Sieger des großen OGS-Turniers 2024. Bei ausgelassener Stimmung zu verschiedenen Fußballliedern wurden alle 23 Mannschaften gefeiert und jeder einzelne Spieler und jede einzelne Spielerin bekamen Ihre wohlverdiente Medaille. Die Medaillen und Pokale wurden durch einen ganz besonderen Überraschungsgast übergeben, denn der Magolves, das Maskottchen der Sportfreunde Siegen, kam zum Ende hin zu Besuch und war sich auch für Selfies und Handabklatschen nicht zu schade.

Um einen solchen unvergesslichen Tag den Kindern zu bereiten braucht man viele Hände und eine Stimme, Diese wurde uns geliehen von Mike Flender, dem Stadionsprecher der Sportfreunde Siegen. Er heizte die Stimmung an, gab die Ergebnisse durch und hielt die Ergebnisse fest.
Damit die Spiele einen fairen und ordentlichen Ablauf hatten, konnten sich kurzfristig ein paar Betreuer finden die als Schiedsrichter einige Spiele leiten konnten.

Der größte Dank aber geht an die Personen die für das „große drumherum“ verantwortlich waren, sei es Wurst grillen, Schnucktüten packen, Fassbrause öffnen oder den Kühlakku auf das geschwollene Knie platzieren. Hervorheben möchten wir hier die OGS-Teams der Obenstruthschule und der GS Kaan-Marienborn, sowie Angelika Büdenbender (Vorstandsmitglied) und Nina Siegert (Geschäftsstelle). Ohne solche Mitarbeiter*innen könnte man diese Tage nicht verwirklichen.
An dieser Stelle möchten wir vom Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V. unseren Dank an verschiedene Sponsoren richten. Unter anderem an den Globus-Markt in Siegen, der uns mit reichlich Obst und Gemüse beliefert hat, an die SWISS-LIFE Agentur Martin Jüngst, der uns mit 6 Spielbällen ausstatten konnte und an die Sparkasse Siegen die mit einer finanziellen Geste den Tag zu dem Tag machen konnte, der er war.

Dass unser Turnier am gleichen Tag stattgefunden hat wie das Eröffnungsspiel der EM2024 durch Deutschland und Schottland war pures Glück, aber somit konnten alle Beteiligten, vor allen die Kinder, mit großer Euphorie die Sportanlage verlassen und sich auf das nächste Turnier im Jubiläumsjahr 2025 des VAKS freuen.

Berichte von Radio Siegen und der Siegener Zeitung findet Ihr hier

Bericht Siegener Zeitung vom 14.06.2024

„Vielfalt im Gepäck“ – Ferienworkshop

„Vielfalt im Gepäck“ – Ferienworkshop

in Kooperation mit dem Siegerlandmuseum.

Im Begleitprogramm zur Ausstellung im Siegerlandmuseum „Siegen. Fremde? Heimat?“

(10-14 Jahre)
12. und 13. August (zweitägig), jeweils 10-13 Uhr
Kostenfrei

Wir freuen uns auf euch!
Siegener Integrationsagenturen

Eine Anmeldung bis 8. August unter siegerlandmuseum@siegen-stadt.de oder 0271 404 1900 ist zur Teilnahme am Ferienworkshop erforderlich.