VAKS meets SFS

VAKS meets SFS

Am Samstag (18.04.2026) waren wir wieder Gast bei einem Heimspiel der Sportfreunde Siegen von 1899 e.V. Mit 80 Kindern und Betreuern aus den OGSen Eiserfeld, Hammerhütte und Giersberg haben wir einen starken Auftritt der Mannschaft gesehen, die sich mit einen 5:0 Sieg belohnt haben. Unsere Kids haben die Mannschaft lautstark unterstützt und es war uns wieder eine große Freude beim SFS Gäste zu sein.

Umfrage zu Rassismuserfahrungen in Siegen und dem Kreis Siegen-Wittgenstein

Umfrage zu Rassismuserfahrungen in Siegen und dem Kreis Siegen-Wittgenstein

Wie erleben Menschen Rassismus in Siegen-Wittgenstein? Ihre Stimme zählt!

Wie erleben Menschen Rassismus im Alltag im Kreis Siegen-Wittgenstein? Wo kommt es zu Diskriminierung – und welche Unterstützung fehlt Betroffenen? Um diese Fragen zu beantworten, startet zum Internationalen Tag gegen Rassismus 2026 eine regionale Umfrage zu Rassismuserfahrungen in der Region.

Initiiert wird die Befragung vom Siegener Netzwerk gegen Diskriminierung und der Integrationsagentur des AWO Kreisverbands Siegen-Wittgenstein/Olpe. Ziel ist es, ein genaueres Bild davon zu erhalten, welche Erfahrungen Menschen vor Ort machen und welche Unterstützung sie brauchen, um gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.

Dass Rassismus auch in Deutschland ein relevantes Thema bleibt, zeigt unter anderem die InRa-Studie zu Rassismus in deutschen Institutionen, die im Auftrag des Bundesinnenministeriums erstellt und 2026 veröffentlicht wurde. Während solche Studien bundesweite Entwicklungen sichtbar machen, soll die Umfrage speziell die Situation in der Region beleuchten.

Die Fragen orientieren sich am Nationalen Diskriminierungsmonitor (NaDiRa) „Verborgene Muster, sichtbare Folgen“ des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung aus dem Jahr 2025. Für die regionale Umfrage wurden sie vereinfacht und angepasst, damit möglichst viele Menschen teilnehmen können.

Die Teilnahme ist freiwillig und anonym, persönliche Daten werden nicht erhoben. Unsere Umfrage ist aktuell in den Sprachen Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Türkisch und Russisch verfügbar, an weiteren Übersetzungen arbeiten wir. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert etwa fünf bis zehn Minuten und ist möglich bis zum 30.04.2026. Die Initiatorinnen und Initiatoren rufen möglichst viele Menschen zur Teilnahme auf, damit Erfahrungen sichtbar werden und daraus konkrete Verbesserungen für die Region entstehen können.

Zur Befragung geht es hier oder via www.awo-siegen.de

Interreligiöser Friedhofsrundgang

Interreligiöser Friedhofsrundgang

Der Runde Tisch der Religionen lädt herzlich ein:

Auf dem Siegener Lindenbergfriedhof liegen Gräberfelder der drei monotheistischen Religionen nah beieinander. Ein guter Ort also, etwas über die Bestattungs- und Trauertraditionen in Judentum, Christentum und in der islamischen Welt zu erfahren.

Es hat sich mittlerweile eine Tradition etabliert: Der „Runde Tisch der Religionen“ lädt regelmäßig zu einem besonderen Angebot ein. Dabei können die Besucher*innen an einem geführten Spaziergang über den Friedhof teilnehmen, bei dem jeweils ein Vertreter oder eine Vertreterin jeder Glaubensrichtung die spezifische Begräbniskultur und die religiösen Hintergründe der drei Religionen – Judentum, Christentum und Islam – erläutert.

Zum Betreten des jüdischen Friedhofs benötigen Männer eine Kopfbedeckung.

Wann: Sonntag, 19. April 2026. Von 14:30 Uhr bis ca. 16:30 Uhr
Wo: Lindenbergfriedhof Siegen, Eingang “Neue Halle”
Frankfurter Str. 267, 57074 Siegen

Veranstalter: Runder Tisch der Religionen
c/o Mediathek gegen Rassismus, VAKS e.V.
Sandstraße 28, 57072 Siegen
Mail: lali.mgaloblishvili@vaks.info

Flyer: 19.04.2026 Interreligiöser Friedhofsrundgang

Foto: Privat

 

Geschichte in vier Gemälden – Der Kolonialismus und sein Erbe

Geschichte in vier Gemälden – Der Kolonialismus und sein Erbe

Im März 2023 zeigten wir in der Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung die Ausstellung „Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne? Der lange Schatten der deutschen Kolonialzeit“. Nun widmen wir uns den Originalgemälden, die im Rahmen dieser Ausstellung entstanden sind, und laden Sie herzlich zur Vernissage mit anschließendem Input und Dialog ein.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Spuren hinterlässt der Kolonialismus bis heute?
Vier Gemälde des Künstlers Naseer Alshabani eröffnen neue Perspektiven auf Themen wie die kolonialen Wurzeln globaler Ungleichheit, Flucht und Migration sowie Klimaungerechtigkeit. Auch der Umgang mit Raubgütern aus kolonialen Kontexten wird kritisch beleuchtet.
Den inhaltlichen Impuls gibt Serge Palasie, Fachpromotor für Entwicklungspolitische Bildungsarbeit mit Fokus Afrika beim Eine Welt Netz NRW. Anschließend führt er ein Gespräch mit dem Publikum – ein offener Austausch über Geschichte, Gegenwart und Verantwortung.

Wo: Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung
Wann: 20.04.2026, um 18:00 Uhr
Ohne Anmeldung. Eintritt Frei

Veranstaltende:
Kommunales Integrationszentrum Kreis Siegen-Wittgenstein
Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung (VAKS e.V.)

Foto © Begleitheft zur Ausstellung „Eine Welt Netz NRW“

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 finden in Siegen vom 16. bis zum 31. März statt. Unter dem diesjährigen bundesweiten Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ hat das Netzwerk gegen Diskriminierung erneut ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Mit zahlreichen kostenlosen Veranstaltungen setzen die beteiligten Organisationen ein deutliches Zeichen für Vielfalt und gegen Ausgrenzung in unserer Stadt.

Den Auftakt bildet eine besondere Postkartenausstellung mit dem Titel „Menschenwürde für alle!“, die vom 17. bis 31. März im KrönchenCenter (1. OG) zu sehen ist. Gezeigt werden im XXL-Format gestaltete Postkarten, die im Vorjahr spontan von Passantinnen und Passanten auf der Siegbrücke erstellt wurden. Die Vernissage findet am Dienstag, den 17. März um 17:00 Uhr statt.

Ein zentrales Highlight sind die Aktions- und Informationsstände am Internationalen Tag gegen Rassismus, dem 21. März. Von 12:00 bis 16:30 Uhr laden der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration, der Runde Tisch der Religionen, das Kommunale Integrationszentrum sowie die „OMAS GEGEN RECHTS“ auf der Siegbrücke zum Dialog ein, um gemeinsam ein Zeichen für Menschenwürde zu setzen. Die „OMAS GEGEN RECHST” puzzeln mit den Besucher*innen des Infostands vor Ort ein Riesenpuzzle zum Thema Menschenwürde.

Das weitere Programm bietet tiefgreifende Einblicke in unterschiedliche Aspekte von Diskriminierung:

Film & Diskussion: Am 18. März zeigt die BlueBox um 18:00 Uhr den Film „Die Macht des Visums“, der die systematischen Ungerechtigkeiten der deutschen Visavergabe beleuchtet.
Workshop: Am 21. März findet von 10:00 bis 16:00 Uhr im KulturIntegrationsQuartier (KIQ) ein Workshop zur Vereinsgründung statt, der Aktiven rechtliche und finanzielle Sicherheit vermitteln soll.
Kunst im Dialog: Das Museum für Gegenwartskunst (MGKSiegen) lädt am 24. und 31. März jeweils um 17:00 Uhr zu dialogischen Rundgängen unter dem Titel „Haltung zeigen“ ein.
Lesungen: Am 26. März um 18:00 Uhr liest Veronica L. Amartey in der Mediathek gegen Rassismus aus ihrem Buch „Stille Kämpfe, Starke Siege“ über ihren Weg gegen Behinderung und Diskriminierung. Für die jüngsten Mitbürger gibt es am 27. März um 13:00 Uhr im Kinder- und Jugendtreff Westhang eine Vorlese- und Mitmachaktion zum Bilderbuch „Plötzlich war Lysander da“.

Flyer hier herunterladen: 2026 Programmflyer_Internationale Wochen gegen Rassismus Siegen

Lesung „Stille Kämpfe, Starke Siege. Mein Sieg über Behinderung und Diskriminierung“

Lesung „Stille Kämpfe, Starke Siege. Mein Sieg über Behinderung und Diskriminierung“

Geboren in einem kleinen Dorf in Ghana und schon früh von Polio betroffen, lernte Veronica L. Amartey, dass Überleben bedeutet, niemals aufzugeben. Ihr Weg führt durch die harten Realitäten des Lebens mit einer Behinderung in einer Gesellschaft, die sie als „verflucht“ ansah – geprägt von Ablehnung, Diskriminierung und Verrat. Doch Veronica ließ sich nicht zum Schweigen bringen.
In Deutschland begann ein neues Kapitel voller Herausforderungen – kulturelle Isolation, systemische Ausgrenzung und die ständige Angst vor Abschiebung. Trotz allem fand sie hier ihre wahre Berufung: den Einsatz für die Rechte von Menschen mit Behinderungen und den Abbau gesellschaftlicher Barrieren.
Dieses Buch ist mehr als eine persönliche Geschichte; es ist ein Leuchtfeuer der Hoffnung für alle, die gegen Diskriminierung kämpfen, mit Selbstwertproblemen ringen oder die Herausforderungen des Andersseins bewältigen. Durch emotionale Stärke, Glauben und unermüdliches Engagement verwandelte Veronica Schmerz in Kraft und gründete The Challenged Foundation, um für Inklusion und Gleichberechtigung zu kämpfen.
Wenn Sie nach einer unvergesslichen Geschichte über Durchhaltevermögen, Mut und den Kampf um Gerechtigkeit suchen, ist Stille Kämpfe, Starke Siege – Mein Sieg über Behinderung und Diskriminierung ein absolutes Muss.

Moderation Stephan Böhmer (VAKS e.V.)

Wann: 26.03.2026, 18:00 Uhr
Wo: Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung
Sandstraße 28, 57072 siegen

Ohne Anmeldung
Eintritt frei

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Foto © privat