Kommunales Integrationsmanagement (KIM)

Casemanagement

Das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen beschreibt das Programm folgenderweise:

Das Kommunale Integrationsmanagement NRW zielt darauf ab, Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte, neu eingewanderten oder zukünftig nach NRW Einreisenden, ein passgenaues Angebot zu ermöglichen, um ihre Integration zu erleichtern.

Gerade in den Phasen des Rechtskreiswechsels ist ein lückenloser Übergang wichtig. Da in unterschiedlichen Kontexten die Zugangschancen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte, die bereits länger hier leben, erschwert sein können, kann die Landesförderung auch für diese
Zielgruppe eingesetzt werden.

Das Innovative am Kommunalen Integrationsmanagement NRW liegt im rechtskreisübergreifenden Case Management. Mittels des ressourcenorientierten Blicks des Case Managements auf den einwandernden Menschen entstehen aus den einzelnen Fallperspektiven heraus komplexe
Integrationsketten. So bestehen je nach Lebenslage der Neuzugewanderten unterschiedliche Herausforderungen, die hintereinander, oft aber auch parallel bewältigt werden müssen, wie beispielsweise ausländerrechtliche Fragestellungen, gesellschaftliche und rechtliche Erstorientierung, Integration in Arbeit, Wohnen, Schulbesuch und Gesundheit.

Nur durch den Blick über die eigene Handlungslogik und den Rechtskreis hinaus können effizientere Formen der Zusammenarbeit gefunden werden. In den Kommunen werden daher Einzelfälle analysiert, um das Wissen der operativen Ebene über Lücken im System, Sollbruchstellen und auch gute Formen der Kooperation zu identifizieren und anzupassen.
Das Case Management fungiert in diesem Sinne als Katalysator, in dem es Bedarfe im System offenlegt und Optimierungsansätze ermöglicht.

Quelle: https://www.mkjfgfi.nrw/kommunales-integrationsmanagement-nrw-0
(Stand: 18.10.2022)