Bereits in vorkolonialer Zeit gab es diese starken Frauen auf dem afrikanischen Kontinent – Königinnen, die sich gegen die anbahnende Kolonialisierung ihrer Reiche auflehnten; Sklavinnen, die sich als Anführerinnen ihrer Gruppen gegen die Sklaverei auflehnten, Frauenarmeen wie die Leibewachen des Königs von Dahomey.
Veränderungen für die Frauen brachte die Kolonialzeit; sie wurden in ihren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rechten beschnitten und den Männern untergeordnet.
Heute jedoch hat sich die Rolle der Frauen in vielen Bereichen zum Positiven gewandelt. Frauen engagieren sich in vielen gesellschaftlichen Bereichen; sie sind aktiv in Politik und Wirtschaft, im Umweltschutz und setzten sich ein für eine Verbesserung der allgemeinen Lebensbedingungen. Sie treten ein für ihre Rechte und für Frieden und Demokratie.
Ihre politischen und wirtschaftlichen Leistungen sind ebenso anerkannt wie ihre kulturellen. Durch ihr Engagement leisten sie einen wichtigen Beitrag für eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent.
Im Rahmen der diesjährigen Afrika-Tagung wollen wir uns in einem ersten Beitrag mit den Veränderungen der Rolle von Frauen in afrikanischen Gesellschaften befassen. Im zweiten Beitrag geht es um ihr Engagement in Politik und Wirtschaft in ihren Ländern, aber auch um die Hindernisse, denen sie dabei oft ausgesetzt sind.
Der dritte Bereich zeigt die Vielfalt ihres kulturellen Engagements, das in Musik, Literatur, Malerei etc. vielfach auch politisches und gesellschaftliches Engagement deutlich macht.
Alle weiteren Informationen und das Programm finden Sie im Flyer:Flyer_Afrika_2026_75dpi



